Category Archives: Leben

Part Of My Own World

This kind of variation’s been done a few times by now. Anyhow, here’s my own version. The outlines are really smooth and I love the strong colors.
https://www.teepublic.com/tees/sink+or+swim #teepublic

ariellearielle_colback

 

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Your Story

This is a caricature i did to honor a great artist and entertainer. Kevin Smith’s follow-your-interests and do-what-you-love ideology has always inspired me. I still remember watching Mallrats for the first time and instantly feeling less alone in this world.kev_demo

Here’s the design on a shirt (color orange): Kevin Smith Shirt

Oreo Cheesecake Lasagne

Für einen Oreo Käsekuchen benötigt ihr die folgenden Zutaten: 40g Butter, 3 Eier, 250g Frischkäse, 1 Päckchen Pudding-Pulver Vanille, 200g Saure Sahne, 100g Zucker und 36 Oreo-Kekse

Zudem solltet ihr einiges an Zeit mitbringen, denn die Zubereitung dauert mindestens 6 Stunden.

oreocheesecakeFür den Kuchenboden werden 24 Kekse in möglichst kleine Krümel gemörsert. Sind die Krümel fein genug, werden sie mit flüssiger Butter beträufelt. Anschließend lassen sich die Krümel mit der Butter vermengen, so dass sich eine teigige Masse bildet. Diese Masse wird in eine rechteckige Schale bzw. Backform (~20x30cm) gegeben und gleichmäßig verteilt und angedrückt, bis man einen ebenen Boden geformt hat, der mit den Rändern der Backform abschließt. Der Boden kommt nun für 10 Minuten bei 160° in den Backofen.

Während der Kuchenboden backt, werden die restlichen Zutaten in einer Schüssel miteinander verrührt: Zunächst gibt man den Frischkäse und die Sahne, dann die 3 Eier, den Zucker und das halbe Päckchen Pudding-Pulver in die Schüssel und rührt das Ganze solange, bis sich ein flüssiger Teig ohne Klumpen gebildet hat. Anschließend werden noch die restlichen 12 Kekse grob zerkleinert und hinzugegeben.

Ist der Boden fertig vorgebacken, wird der vorbereitete Käsekuchenteig in die Backform gegossen. Der Kuchenboden ist nun komplett bedeckt und wird für weitere 40 Minuten bei 160° in den Ofen gestellt.

Nach dem Backen muss der Kuchen noch 2 Stunden abkühlen und kommt daraufhin für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank.

Hier findet ihr übrigens das Originalrezept: http://www.browneyedbaker.com/2013/01/24/oreo-cheesecake-bars/

Gedanken schweifen jenseits der Donnerkuppel

„Ich töte dich mit meiner Teetasse.“

Und ein weiteres Mal sehen wir unsere Hoffnung auf den perfekten postapokalyptischen Science-Fiction-Action-Film mit verwegenem Antiheldenprotagonisten zerschlagen und noch vorm Aufsammeln der Überreste bereits mit dem Wind weggetragen und sich in alle Himmelsrichtungen verabschiedend in der Ferne verschwinden. Doch schon sehr bald wird uns die Ankündigung eines ähnlichen Vorhabens erneut ködern und in unserer Naivität werden wir davon ausgehen, dass es sich dieses Mal um die richtigen für den Job handelt, dass man die guten Ansätze der Vergangenheit aufgreifen und verfeinern und die Unvollkommenheiten reflektieren, verstehen und ausmerzen wird. In unserm tiefsten Innern glauben wir zu wissen, dass es tatsächlich möglich ist – dass es ihn geben kann und geben wird. Diese Überzeugung bedingt unsere bleibende Faszination für jedes neue Projekt, dessen Konzept mit den besagten Wunschelementen aufwartet und dessen Urheber die zweifellose Prämisse ungeahnten Potenzials suggerieren.

Und selbst wenn wir noch lange warten müssten, so bliebe uns dennoch der kleine Trost, die Perfektion längst miterlebt und die Genugtuung bereits erfahren zu haben. Im Kindesalter nämlich, wo unsere Begeisterung ungebremster und unser Anspruch niedriger war. Da gab es viele berüchtigte Einzelgänger wie Snake Plissken und Max Rockatansky, die wir aufgrund ihrer indifferenten Gesinnung und nonkonformistischen Lebensart bejubelten. Unsere Fantasie befähigte uns damals dazu, über unnatürlich anmutende Kulissen und schlechtes Schauspiel hinwegzublicken und unsere ganz eigenen Versionen dieser unvollkommenen Welten zu ersinnen. Vieles war perfekt, weil es für uns mehr sein konnte als es war.

Manchmal wird uns dieser besondere Blick von damals noch heute zuteil. Dann erscheint alles ideal in seinem kleinen, lückenhaften Universum und wir fühlen uns ergriffen, denn die Lücken schließen wir intuitiv.

„Sie sind doch’n großes Mädchen, oder? Hier iss’n Apfel und ne Knarre. Nicht mit Fremden reden, erschießen!“

Lauter verlorene Kinder

„Alles bleibt gleich.“ Das hat der Bielefelder Rapper KaynBock richtig erkannt. Wir verändern uns zwar äußerlich, aber unsere Interessen und Vorlieben bleiben dieselben. Anstelle von Porzellanstaubfängern und Familienportraits, schmücken Vinylstatuen und Science-Fiction Replikate unsere Wohnungen. Nicht selten sucht einen das Gefühl heim, dies sei das Zeitalter der „jungen Alten“, denn Älterwerden bedeutet nicht zwangsläufig Erwachsenwerden. Auf seinem ersten Album Astronaut greift KaynBock dieses allgegenwärtige Phänomen der „alten Kinder“ auf. „Keine Gewinner, leben noch immer in Kinderzimmern“, lautet dort einen Textzeile und jeder Betroffene weiß sofort, was der Künstler damit meint. Die Rede ist von zweckmäßigen Behausungen, denen es an Stil und Behaglichkeit mangelt. Jesse Pinkmans Einrichtung in der dritten Staffel von Breaking Bad beschränkt sich auf zwei Verstärker, ein Bett und einen gigantischen Fernseher, doch wir nehmen ihm diesen spartanischen Lebensstil nicht übel. Wahrscheinlich schlafen einige „junge Alte“ noch mit dreißig in Hochbetten, auf Europaletten oder in Schlafsäcken, weil es einfach praktisch ist.

Selbstkritisch reflektiert KaynBock auf Astronaut das vermeintliche Ende seiner Jugend. Im Song Steine wird die innere Not nach Veränderung wie folgt beschrieben: „Ich bin jetzt Mitte zwanzig, seh aus wie Anfang dreißig. Benehmen wie sechszehn, es wird langsam peinlich.“ Ein recht ähnliches Bild präsentiert uns Rockstah auf seinem Album Pubertät. Er geht davon aus, dass seine Reifezeit erst mit 28 beginnt. Der Ansatz auf Pubertät ist dabei weniger ernst und karikiert das Phänomen des späten Erwachsenwerdens eher als es zu kritisieren. Wer nach melancholischen Aspekten innerhalb dieser ironischen Selbstanalyse Ausschau hält, wird dennoch fündig, denn das Motiv des Astronauten findet sich auch auf Rockstahs Album in einem gleichnamigen Song wieder. Der Text von Rockstahs Astronaut ist ein wunderbar kitschiges Plädoyer für die Bewahrung unserer Leidenschaften und Phantasien. Der Künstler beschreibt sich selbst metaphorisch als Tootles, einen alten Knaben, der seine Murmeln und seinen Verstand verloren hat. Die Identifikation mit einem verlorenen Jungen, der Nimmerland verlassen musste und nun aufgrund seines jugendlichen Geistes in der Welt der Erwachsenen als verrückt erachtet wird, verdeutlicht anschaulich die unrechtmäßige Stigmatisierung der „jungen Alten“.

Gesellschaftliche Anerkennung kann häufig nur dann erfolgen, wenn das Individuum einen nachvollziehbaren Beitrag für das Gelingen und die Verbesserung der Gemeinschaft erbringt. Kindliches Denken und Handeln werden dieser Maßgabe leider nicht immer gerecht und so trifft es ein weiterer deutscher Künstler mit Namen 3Plusss genau auf den Punkt, wenn er rappt: „Auf meine Weise bin ich ein Arbeitstier, denn ich mach immerzu Sachen, die nur ein paar kapier’n.“ So lang man sich imstande fühlt, das eigene Schaffen – trotz ausbleibender Bestätigung durch Andere – wertzuschätzen, bleibt dieser Zusammenhang unproblematisch. Sobald Wert und Bedeutung der Beschäftigung in Frage gestellt werden, kommt es allerdings zur Krise. „Reden viel, sagen nichts. Lebensstil – fragwürdig.“, so beschreibt Casper 2011 die deutsche Jugend. Perspektivenlos, weil das meiste subjektiv als relevant Erachtete keine messbare Bedeutung hat. Bleibt nur zu hoffen, dass der gesellschaftliche Druck nicht alle kindlichen Geister bricht, stattdessen aber Versuche unternommen werden, die „weltfremden jungen Alten“ sinnvoll zu integrieren.